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Psychologie des Glücksspiels

Psychologie des Glücksspiels: Was versteht man darunter?

Egal, ob mit echten Croupiers im luxuriösen Ambiente einer landgestützten Spielothek, oder in den eigenen vier Wänden in einem der vielen Online Casinos: Unterschiedliche Formen des Glücksspiels gehören in allen Ecken der Welt zum Alltag vieler Menschen. Das Ganze hat sich im Laufe der letzten Jahre stark weiterentwickelt, sodass mittlerweile jeder Interessent seinen potenziellen Glücksbringer mühelos ausfindig machen kann.

Doch was passiert eigentlich im Gehirn des Menschen während des Zockens? Wie erklären die Wissenschaftler die Psychologie des Glücksspiels? Gibt es überhaupt eine Möglichkeit die Suchtgefahr zu senken? Das sind nur ein paar Themen, die wir in den nächsten Zeilen behandeln!

Zeitvertreib, Adrenalinrausch, oder etwas anderes: Warum spielen Menschen?

Wie oft haben Sie einen Extremsportler gesehen und sich gefragt, wieso macht er das? Ähnlich wie beim Fallschirmspringen oder bei einem anderen furchteinflößenden Sport spielen die meisten Menschen in erster Linie deswegen, weil es ihnen Spaß macht. Tatsächlich bestätigte eine kürzlich veröffentlichte Umfrage, dass weniger als 20% der Erwachsenen niemals im Leben gezockt haben. An einer Pokerrunde mit Freunden gibt es schließlich nichts auszusetzen, da währenddessen der finanzielle Aspekt des Zockens in der Regel völlig unwichtig ist.

Belohnungssystem im Gehirn

Das Belohnungssystem im Körper funktioniert während des Glücksspiels in der Tat sehr ähnlich wie bei den Extremsportlern. Wenn ein Mensch beispielsweise aus einem Flugzeug springt, werden unwahrscheinlich große Mengen des Hormons Adrenalin ausgeschüttet. Solch ein Adrenalinschub beeinflusst nicht nur den Kreislauf und andere Körpersysteme, sondern stimuliert auch das Belohnungszentrum im Gehirn. Als Folge dessen wird das Gehirn in gewisser Weise manipuliert und der Mensch verspürt eine starke emotionale Belohnung.

Dopaminausschüttung: Was ist das?

Der Neurotransmitter Dopamin funktioniert im Großen und Ganzen sehr ähnlich wie Adrenalin. Die chemischen Substanzen aus der Gruppe der Neurotransmitter haben die Aufgabe den Impuls von einer zu anderen Gehirnzelle zu übertragen. Dieser Prozess findet in sogenannten neuronalen Synapsen statt. Eine größere Menge von Dopamin in einer Synapse sorgt dafür, dass der Impuls von Zelle zu Zelle schneller übertragen wird, was schließlich die Wahrnehmung eines Gefühls verbessert.

Um es verständlicher zu machen, nehmen wir ein Auto auf einer Straße als Beispiel. Wenn die Straße gut gepflegt wird, können Sie mit dem Auto schnell und leicht von Ort zu Ort zu fahren. Andernfalls werden Sie sicherlich gewisse Probleme haben, das Ziel zu erreichen.

Psychologie des Glücksspiels: Wie wird man süchtig?

Wissenschaftler haben die Verbindung zwischen der Dopaminausschüttung und der daran geknüpften Glücksgefühle bis ins Gehirn der Steinzeitmenschen zurückverfolgt. Damals spürten die Menschen eine starke emotionale Belohnung, wenn sie ein Tier erlegen und dadurch die Familie mit genug Nahrung versorgen konnten.

Beim Alkohol- und Drogenkonsum wird das Belohnungszentrum im Gehirn in gewisser Weise manipuliert. Obwohl es sich hier klarerweise um schädliche Stoffe handelt, ist der Konsum davon mit einer erhöhten Dopaminausschüttung verbunden. Der Mensch fühlt daraufhin eine starke emotionale Belohnung und strebt danach dieses Gefühl in regulären Abständen zu wiederholen. Die Folge davon ist eine deutlich erhöhte Suchtgefahr.

Das Glückshormon Dopamin spielt auch beim Glücksspiel die entscheidende Rolle in der Wahrnehmung des vermittelten Gefühls. Laut einer wissenschaftlichen Studie ist die Dopaminausschüttung sowohl bei Gewinnen als auch bei Verlusten identisch hoch. Demnach fühlen sich die Zocker in beiden Fällen glücklich, sodass es definitiv nicht verwundert, dass die Spieler immer wieder Einsätze abgeben.

Glücksspiel und das menschliche Gehirn

Casinos erhöhen die Suchtgefahr

Obwohl die oben beschriebenen Prozesse schon an sich stark genug sind, um die Menschen dazu zu bringen, das Glück auf die Probe zu stellen, sorgen die Casinos mit unterschiedlichen Techniken dafür, dass dieses Verlangen noch stärker wird. Die Anbieter nutzen nämlich mehrere Manipu­lat­ion­ste­chn­iken, um das Unterbewusstsein der Spieler zu steuern und die Dopaminausschüttung auch vor dem abgegebenen Einsatz zu erhöhen. Ein paar davon sind beruhigende Farben, gedämpfte Lichter oder eine angenehme Musik. Dadurch wird die Dopaminausschüttung bei jedem gemachten Schritt im Casino zusätzlich angeregt.

Was sind die Hauptgründe hinter der Glücksspielsucht?

Um Ihnen das Thema der Suchtgefahr beim Glücksspiel möglichst nahe zu bringen, haben wir die Hauptgründe dahinter unter die Lupe genommen. Diese haben wir in drei kleinere Gruppen eingeteilt, und zwar: biologische, psychologische und sozio-ökonomische Gründe.

Biologische Gründe

Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien hat belegt, dass bei Menschen mit abnormal hohen Werten des Neurotransmitters Dopamin eine deutlich größere Suchtgefahr besteht. Das ist jedoch nicht die einzige chemische Substanz, deren erhöhter Wert die Suchtgefahr negativ beeinflusst. Dazu zählen nämlich auch Serotonin und Noradrenalin. Eine wichtige Rolle in der Psychologie des Glücksspiels spielen auch genetische Faktoren. Laut Forschern gibt es spezifische Varianten von Genen, die diese Neurotransmitter entnehmen und dadurch mit der Spielsucht verbunden sind.

Psychologische Gründe

Zu dieser Gruppe der Gründe hinter der Spielsucht zählen die Faktoren, die die Psyche der Menschen beeinflussen. An erster Stelle stehen gewisse Marketingtechniken, mit denen die Anbieter das Glücksspiel den Zockern näherbringen und dadurch die Suchtgefahr erhöhen. Mindestens genauso wichtig ist die Tatsache, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Insbesondere die jüngeren Generationen streben danach, das Verhalten der Älteren zu kopieren, um auf diese Weise in gewisser Hinsicht dazuzugehören. Es ist sehr gefährlich das Glücksspiel als den Ausweg aus dem Alltagsleben und den damit verbundenen stressigen Situationen zu betrachten, da so was sehr leicht zur Sucht führen kann.

Sozio-ökonomische Gründe

Sowohl das Umfeld als auch die finanzielle Lage der Menschen darf man in der Psychologie des Glücksspiels auf gar keinen Fall übersehen. Eine größere Suchtgefahr besteht in erster Linie bei denjenigen, die aus ärmeren Verhältnissen kommen, oder die im Familienkreis mit diesem Problem kämpfen mussten. Die meisten Glücksspielsüchtigen versuchen auf diese Weise ihre finanziellen Probleme zu lösen, was in den meisten Fällen kein gutes Ende nimmt.  

Was versteht man unter zwanghafter Spielsucht?

Unter dem Begriff der zwanghaften Spielsucht versteht man den unkontrollierbaren Drang, weiter zu zocken, obwohl dieser Prozess bereits viele negative Auswirkungen auf das alltägliche Leben ausübt. In diesen Fällen geben die Menschen ohne Rücksicht auf Verluste ihre Einsätze ab nur um den Dopaminspiegel auf einem hohen Niveau zu halten und dadurch immer wieder aufs Neue eine emotionale Belohnung zu verspüren. Ein solches Verhalten stellt den letzten Schritt in der Entstehung der Spielsucht dar. Bei der Lösung des Problems kann man die fachliche Hilfe in der Regel nicht umgehen, da nur ein kleiner Prozentsatz der Menschen den Ausweg alleine finden kann.

Gibt es die Persönlichkeit eines zwanghaften Spielers?

Anders als in den Fällen der Drogen- und Alkoholsucht, deren negative Auswirkungen einige Menschen von ihren Eltern erben und dadurch indirekt süchtig werden, wird kein einziger Mensch mit einer zwanghaften Glücksspielsucht geboren. Ein solches Problem entsteht nämlich einzig und allein im Laufe des menschlichen Lebens und kann nicht direkt auf neue Generationen übertragen werden. Obwohl die Behandlung dieser Krankheit meisten eine echte Herausforderung darstellt, schafft ein großer Prozentsatz der Spielsüchtigen mit fachlicher Hilfe den Weg in die Normalität zu finden.

Das sind die wichtigsten Warnzeichen der Glücksspielsucht!

Genau wie im Falle der Gründe hinter der Entstehung der Spielsucht lassen sich auch die wichtigsten Warnzeichen in derer Erkennung in drei kleinere Gruppen einteilen. Dabei handelt es sich um physische Zeichen, Verhaltenszeichen und finanzielle Zeichen.

Glücksspiel und Warnzeichen

Physische Zeichen

Ähnlich wie im Falle der anderen Suchtkrankheiten wurden auch in der Psychologie des Glücksspiels gewisse physische Zeichen beschrieben, die der Großteil der Spielsüchtigen vorweist. Diese Art der Sucht zieht vor allem andere Probleme nach sich, wobei ein erhöhter Alkohol- oder Drogenkonsum im Vordergrund stehen. So was führt zu bestimmten Veränderungen am Körper, wie starke Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust, blasse Haut, dunkle Ringe unter den Augen, usw. Die Spielsüchtigen sind meist depressiv, was zu Nervosität, Schlafstörungen und Problemen im Arbeitsleben führt.  

Verhaltenszeichen

Ein Unglück kommt selten allein: Das altbekannte Sprichwort findet insbesondere im Falle der Glücksspielsucht sehr viel Anwendung. Menschen, die mit diesem Problem kämpfen, entwickeln daher auch einige Verhaltensstörungen, die sich mühelos erkennen lassen. Als Folge der oben erwähnten Depression entwickeln die Süchtigen oftmals Gedanken oder gar Versuche eines Selbstmords, sowie Angststörungen, wenn sie nicht in der Lage sind, derer Leidenschaft nachzugehen. Die meisten Süchtigen halten das Problem geheim und entwickeln dadurch starke Schuldgefühle. Andere leicht erkennbare Verhaltensstörungen sind: Beziehungsprobleme, Distanz zu Freunden, Beteiligung an kriminellen Aktivitäten, usw.

Finanzielle Zeichen

Ein charakteristisches Merkmal aller Glücksspielsüchtigen ist die Tatsache, dass sie danach streben, die entstandenen Verluste mit neuen Einsätzen wettzumachen. Doch dadurch wird der Schuldenberg in der Regel noch größer, sodass die Süchtigen gezwungen werden, Geld zu leihen oder ihr Eigentum zu verkaufen. Solch eine Verhaltensweise erzeugt große finanzielle Probleme, die die Spielsüchtigen ohne Hilfe üblicherweise nicht überwinden können.

Wie entwickelt man gesunde Spielgewohnheiten?

Spielen mit Verantwortung: In diesem Artikel befassen wir uns allerdings nicht nur mit der Psychologie des Glücksspiels, sondern stellen auch ein paar Tipps vor, die Ihnen dabei helfen, gesunde Spielgewohnheiten zu entwickeln und auf diese Weise gegen Glücksspielsucht vorzubeugen.

Lassen Sie sich von Tricks im Web nicht täuschen!

Man braucht bloß den Webbrowser aufrufen und den passenden Begriff in die Suchmaschine eingeben, um sich eine Reihe von Artikeln anzeigen zu lassen, mit denen man angeblich die Spielautomaten und andere Casinospiele manipulieren kann. Lassen Sie sich davon nicht täuschen, denn die Glücksspielanbieter und deren Spieloptionen werden in regulären Abständen von bestimmten Behörden und Drittagenturen unter die Lupe genommen, um genau so was zu vermeiden. Rein mathematisch gesehen hat das Haus immer einen gewissen Vorteil gegenüber dem Spieler und das lässt sich mit keinem Trick der Welt ändern!

Betrachten Sie das Glücksspiel als einen Zeitvertreib!

Obwohl alle Casinospiele mit hohen Gewinnchancen werben, sollten Sie das Glücksspiel in erster Linie als einen spaßigen Zeitvertreib betrachten. Halten Sie den Ball flach und bleiben Sie realistisch, denn unwahrscheinlich hohe Gewinne entstehen wirklich nur in Filmen und Serien!

Limits setzen!

Egal, ob im Netz, oder vor Ort: Bei den Glücksversuchen sollten Sie sich unbedingt gewisse Limits setzen und diese auf gar keinen Fall überschreiten. Nur so ist es, möglich das Casino letztendlich als der Gewinner zu verlassen!